AB 2017!! Mehr Kindergeld, höherer Kinderfreibetrag, Kinderzuschlag und Beitragsfreiheit in der gesetzlichenKrankenkasse für Waisen

Mehr Kindergeld und höherer Kinderfreibetragab Januar 2017

Ab dem 1. Januar 2017beträgt das Kindergeld für das erste und zweite Kind 192 Euro, für das dritte Kind 198 Euro undfür das vierte und jedes weitere Kind 223 Euro. Der Kinderfreibetrag wird für 2017 um 108 Euro auf 4.716 Euro angehoben.

Kinderzuschlag ab Januar 2017

Alleinerziehene, die für sich , aber nicht für ihre Kinder den Lebensunterhalt jenseits von SGB II Leistungen sichern könen, haben Anspruch auf den Kindderzuschlag. Seit deem 1. Januar 2017 beträgt dieser 170 Euro. Kindesunterhalt sowie Unterhaltsvorschuss werden weiterhin angerechnet.

Grundsicherung: Regelsätze Areitslosengeld II und Sozialgeld für 2017

Regelleistung (Alleinstehende, Alleinerziehende) 409 Euro
Kinder bis zum 6. Lebensjahr 237 Euro
Kinder bis zum 14. Lebensjahr 291 Euro
Kinder bis zum 18. Lebensjahr 311 Euro
Kinder im Haushalt bis zum 25. Geburtstag 327 Euro

Alleinerziehenden steht zusätzlich ein Mehrbedarf zu, der sich in seiner Höhe nach Anzahl und Alter der im Haushalt lebenden Kinder richtet.

Kinder unter 18 Prozent vom Regelsatz Mehrbedarf
1 12 49,08 Euro
2 24 98,16 Euro
3 36 147,24 Euro
4 48 196,32 Euro
5 60 245,40 Euro
Sonderregeln    
1 Kind unter 7 Jahren 36 147,24Euro
2 Kinder unter 16 Jahren 36 147,24 Euro

Beitragsfreiheit ind der gesetzlichen Krankenkasse für Waisen

Mit dem E-Health-Gesetz von 2015 wurde für Bezieher/innen von Waisenrenten eine beitragsfreie Mitgliedschaft im Rahmen einer Familienversicherung in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) geschaffen. Dies gilt für Waisen, die eine Leistung von der gesetzlichen Rentenversicherung oder von einer berufsständischen Versorgungseinrichtung erhalten. Auch bisher privat versicherte Waisenrentner/-innen, die alternativ über deb verbliebenen Elternteil, über Großeltern oder Pffleggeeltern in der GKV familienversichert sein könnten, können profitieren.

Bei den Waisen, die Leistungen der berufsständischen Versorgungseinrichtungen beziehen, müssen jedoch bestimmte Vorraussetzungen vorliegen, damit die Waise aus ihrer Rente künftig keine Krankenversicherungsbeiträe zahlen muss, so muss Anspruch auf eine der Waisnrente der gesetzlichen Rentenversiccherung (GRV) vergleichbare Leistung  gegenüberr einer berufsständischen Verssorgungseinrichtung bestehen, der verstorbeneElternteil muss zuletzt abhängig beschäftigt gewesen sein und in der zetzt ausgeübten Beschäftigung muss einer Befreiung von der Rentenversicherungspflicht in der GRV vorgelegen haben.

Die Versorgungseinrichtungen müssen von sich aus prüfen (bei Bestandsrentner/innen und bei Neuanträgen) ob eine beitragsfreie Mitversicherung für die betroffenen Kinder ab Januar 2017 möglich ist und dass Ergebnis den Krankenkassen melden.

Waisen, die Renten aus betrieblicher Altersvorsorge beziehen oder privat krankenversichert sind, müssen weiterhin Beiträge in die GKV zahlen.