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Wissenswertes

Düsseldorfer Tabelle 2024
(hier: Tabelle der Zahlbeträge nach Abzug des (hälftigen) Kindergeldes)

Nettoeinkommen

0 - 5

6 - 11

12 - 17

ab 18

bis 2.100

355

426

520

439

2.101 - 2.500

379

454

553

474

2.501 - 2.900

403

482

585

508

2.901 - 3.300

427

509

617

543

3.301 - 3.700

451

537

649

577

3.701 - 4.100

490

581

701

632

4.101 - 4.500

528

625

753

688

4.501 - 4.900

567

669

804

743

4.901 - 5.300

605

713

856

798

5.301 - 5.700

643

757

907

853

5.701 - 6.400

682

801

959

908

6.401 - 7.200

720

845

1.011

963

7.201 - 8.200

759

889

1.062

1.018

8.201 - 9.700

797

933

1.114

1.073

9.701 - 11.200

835

977

1.165

1.128

Höherer Unterhaltsvorschuss (UVG) ab 01.01.2024
Der Unterhaltsvorschuss erhöht sich zum 01.01.2024 auf monatlich 230 € (0-5 Jahre) / 301 € (6-11 Jahre) / 395 € (12-17 Jahre).

Erhöhung Kinderzuschlag ab 01.01.2024
Der Kinderzuschlag steigt von max. 250 Euro auf bis zu 292 Euro pro Monat und Kind. Der Kinder zuschlag kann bei der Familienkasse beantragt werden.

Die neuen Bürgergeld Regelsätze für 2024 (im Vergleich zu 2023)

Regelsatz

Alleinstehende / Alleinerziehende

                 563 Euro (+61 Euro)

Paare je Partner / Bedarfsgemeinschaften

506 Euro (+55 Euro)

Sonstige Angehörige der Bedarfsgemeinschaft

nicht-erwerbstätige Erwachsene unter 25 Jahre im Haushalt der Eltern

451 Euro (+49 Euro)

 

Jugendliche von 14 bis 17 Jahren

471 Euro (+51 Euro)

 

Kinder von 6 bis 13 Jahren

390 Euro (+42 Euro)

 

Kinder von 0 bis 5 Jahren

357 Euro (+39 Euro)

 

Mehrbedarf für Alleinerziehende

Kinder

unter 18

1

2

3

4

1 Kind

unter 7

2 Kinder unter 16

Prozent vom Regelsatz

12 %

24 %

36 %

48 %

36 %

36 %

 

Mehrbedarf

67,56 €

135,12 €

202,68 €

270,24 €

202,68 €

202,68 €

Bei jedem weiteren Kind erhöht sich der Mehrbedarf um 12 % / bei Schwangerschaft (mit Beginn der 13. SW) um 17 %. Bei getrenntlebenden / geschiedenen Eltern muss der Mehrbedarf aufgeteilt werden, abhängig vom Umgangsmodell. Mehrbedarf darf jedoch 60 % des Regelbedarfs nicht überschreiten
(somit ist der Höchstbetrag des Mehrbedarfs für 2024: 337,80 €).

 

Anrechnung Einkommen beim Bürgergeld

Auf den errechneten Bedarf wird als Einkommen angerechnet (und somit vom Auszahlungsbetrag des Bürgergeldes abgezogen): Kindergeld, Unterhalt, UVG, Erwerbseinkommen (unter Beachtung der Freibeträge), Elterngeld (Freibetrag von 300 €, wenn man aufgrund einer vorherigen Erwerbstätigkeit mehr Elterngeld bekommt), Rente. Nicht angerechnet als Einkommen wird grundsätzlich das bayrische Familiengeld und
das Mutterschaftsgeld. Ebenfalls nicht angerechnet wird das Einkommen junger Menschen bis 25 Jahre in einer Bedarfsgemeinschaft aus einer Nebentätigkeit bis 538 € monatlich (= neue Minijobgrenze). Auch Aufwandsentschädigungen für ehrenamtliche Tätigkeiten bis zu
3000 € im Jahr
werden nicht angerechnet.

 

Änderungen beim Elterngeld (für Geburten ab 01.04.2024)

Die Einkommensgrenze wird in zwei Schritten zuerst von 300.000 Euro auf 200.000 Euro und dann auf 175.000 Euro abgesenkt. Die Grenze für Alleinerziehende – derzeit bei 250.000 Euro – wird auf 150.000 Euro gesenkt. Ausschlaggebend sein soll der Geburtstag des Kindes. Für Eltern, deren Kinder bis zum 31. März 2024 geboren werden, ändert sich demnach nichts. Ab 1. April 2024 soll aber für Paare die neue 200.000-Euro-Grenze und für Alleinerziehende die 150.000-Euro-Grenze gelten. Ab 1. April 2025 dann die neue Grenze von 175.000 Euro für Paare. Zugrunde gelegt wird bei Angestellten das Einkommen in den 12 Monaten vor der Geburt des Kindes beziehungsweise vor Beginn des Mutterschutzes und
bei Selbstständigen das Einkommen vom Vorjahr aus dem letzten Steuerbescheid.

Wichtig auch für künftige Eltern: Elterngeld gibt es den Plänen zufolge künftig nur noch eingeschränkt parallel. Bisher können Paare maximal
14 Monate lang das Standard-Elterngeld beziehen und dies frei kombinieren- entweder sie wechseln sich ab, sodass einer beispielsweise für
zehn und der andere für vier Monate zu Hause bleibt. Möglich ist aber auch, dass beide gemeinsam für sieben Monate eine berufliche Auszeit fürs Kind nehmen und parallel Elterngeld beziehen. Das soll für Eltern von Kindern, die ab dem 1. April 2024 geboren werden, nicht mehr gelten. Es
bleibt zwar bei 14 Monaten insgesamt, aber gemeinsam zu Hause bleiben und parallel Elterngeld beziehen, das soll innerhalb der ersten zwölf Lebensmonate des Kindes nur noch für einen Monat möglich sein. Bei Frühchen und Mehrlingsgeburten soll die Regelung nicht gelten.

 

Änderungen bei den Kinderkrankentagen 2024

Zum 01.01.2024 läuft die Corona-Sonderregelung bezüglich der Kinderkrankentage aus. Die Anzahl der regulären Kinderkrankentage wird ab 01.01.2024 von 10 auf 15 Arbeitstage pro Kind und Elternteil im Jahr erhöht. Für Alleinerziehende sind es statt 20 nun 30 Arbeitstage. Bei mehreren Kindern können künftig insgesamt bis zu 35 Arbeitstage pro Elternteil genommen werden oder 70 Arbeitstage im Falle von Alleinerziehenden. Das Kinderkrankengeld beträgt in der Regel 90 Prozent des ausgefallenen Nettoarbeitsentgelts. Eltern können Kinderkrankengeld bei ihrer Krankenkasse beantragen. Kinderkrankengeld gibt es für jedes gesetzlich versicherte Kind, das jünger als 12 Jahre alt ist.

 

Weitere Infos zu allen finanziellen Unterstützungsmöglichkeiten:

https://www.familienland.bayern.de/themen/finanzielle-leistungen/index.php

 

 

Liste für Beratungsstellen zu Gewaltthemen

Beratungsstellen bei sexualisierter Gewalt und bei häuslicher Gewalt

 

 

gefördert durch

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