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Wissenswertes

Düsseldorfer Tabelle

Kindesunterhalt

 

Nettoeinkommen des/der Barunterhaltspflichtigen

Altersstufen in Jahren

§ 1612 a Abs. 1 BGB

Prozent-satz

Bedarfs-kontrollbetrag

 

 

0 - 5

6 - 11

12 - 17

ab 18

%

 

          Alle Beträge in Euro

1.

bis 1.900

271

330

408

319

100

960/1.160

2.

1901 - 2.300

291

353

435

348

105

1.400

3.

2301 - 2.700

311

376

462

376

110

1.500

4.

2701 - 3.100

331

399

488

405

115

1.600

5.

3101 - 3.500

351

421

515

433

120

1.700

6.

3501 - 3.900

382

458

558

479

128

1.800

7.

3901 - 4.300

414

494

600

524

136

1.900

8.

4301 - 4.700

446

531

643

570

144

2.000

9.

4701 - 5.100

477

567

686

615

152

2.100

10.

5101 - 5.500

509

603

728

661

160

2.200

11.

5501 - 6.200

541

640

771

706

168

2.500

12.

6201 - 7.000

572

676

814

752

176

2.900

13.

7001 - 8.000

604

713

856

797

184

3.400

14.

8001 - 9.500

636

749

899

843

192

4.000

  15.

9501 - 11.000

667

785

941

888

200

4.700

 

Tabelle Zahlbeträge

Die folgenden Tabellen enthalten die sich nach Abzug des jeweiligen Kindergeldanteils
(hälftiges Kindergeld bei Minderjährigen, volles Kindergeld bei Volljährigen) ergebenden
Zahlbeträge. In 2022 beträgt das Kindergeld für das erste und zweite Kind jeweils 219 EUR, für das dritte Kind 225 EUR und das vierte und jedes weitere Kind jeweils 250 EUR.

 

1. und 2. Kind

0 - 5

6 - 11

12 - 17

ab 18

%

1.

bis 1.900

286,50

345,50

423,50

350

100

2.

1.901 - 2.300

306,50

368,50

450,50

379

105

3.

2.301 - 2.700

326,50

391,50

477,50

407

110

4.

2.701 - 3.100

346,50

414,50

503,50

436

115

5.

3.301 - 3.500

366,50

436,50

530,50

464

120

6.

3.501 - 3.900

397,50

473,50

573,50

510

128

7.

3.901 - 4.300

429,50

509,50

615,50

555

136

8.

4.301 - 4.700

461,50

546,50

658,50

601

144

9.

4.701 - 5.100

492,50

582,50

701,50

646

152

10.

5.101 - 5.500

524,50

618,50

743,50

692

160

11.

5.501 - 6.200

556,50

655,50

786,50

737

168

12.

6.201 - 7.000

587,50

691,50

829,50

783

176

13.

7.001 - 8.000

619,50

728,50

871,50

828

184

14.

8.001 - 9.500

651,50

764,50

914,50

874

192

15.

9.501 - 11.000

682,50

800,50

956,50

919

200

Quelle: www.olg-duesseldorf.nrw.de/infos/Duesseldorfer_Tabelle/Tabelle-2022

 

Pauschalierte Regelleistungen (RL) bei Arbeitslosengeld II / Sozialgeld

Alleinstehende / Alleinerziehende

                   449 Euro      

Paare je Partner / Bedarfsgemeinschaften

404 Euro


Sonstige
Angehörige
der       Bedarfs-  gemeinschaft

nicht-erwerbstätige Erwachsene unter 25 Jahre im Haushalt der Eltern

360 Euro

 Jugendliche von 14 bis 17 Jahren

376 Euro

 Kinder von 6 bis 13 Jahren

311 Euro

 Kinder von 0 bis 5 Jahren

285 Euro

Alleinerziehenden steht zusätzlich ein Mehrbedarf zu, der sich in seiner Höhe nach Anzahl und Alter der im Haushalt lebenden Kinder richtet.

 

Kinderzuschlag

Ab dem 1. Januar 2022 können Familien mit geringem Einkommen bis zu 209 Euro Kinderzuschlag erhalten.

Mit dem Kinderzuschlag entlastet die Familienkasse der Bundesagentur für Arbeit (BA) Familien mit geringem Einkommen. Sie können den KiZ zusätzlich zum Kindergeld und gegebenenfalls zum Wohngeld erhalten. Die konkrete Höhe richtet sich nach den persönlichen Lebensumständen der Familie.

Kundinnen und Kunden, die KiZ bereits beantragt haben oder diesen bereits erhalten, müssen von sich aus nicht aktiv werden – der Auszahlungsbetrag wird ab Januar 2022 automatisch angepasst.

Familien, die KiZ erhalten, haben zudem Anspruch auf finanzielle Hilfen aus dem Bildungspaket und können sich beispielweise von den Kita-Gebühren befreien lassen.

Quelle: https://www.arbeitsagentur.de/news/kinderzuschlag-erhoehung-januar-2022

 

Für die Jahre 2021 und 2022 beträgt der Kinderfreibetrag 5460 Euro (2730 Euro je Elternteil). Darüber hinaus gibt es noch einen Freibetrag für Betreuungs- und Erziehungs- oder Ausbildungsbedarf der Kinder in Höhe von 2928 Euro (1464 Euro je Elternteil). Bei der Einkommensteuerveranlagung werden beide Freibeträge zusammengezogen.

Quelle: https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/themen/familie/familienleistungen/freibetraege-fuer-kinder/freibetraege-fuer-kinder-73890

 

Höherer Entlastungsbetrag gilt unbefristet

Alleinerziehende werden bei der Lohn- und Einkommenssteuer entlastet – mit einem besonderen Freibetrag, dem sogenannten Entlastungsbetrag. Um die außergewöhnliche Belastung von Alleinerziehenden während der Pandemie zu berücksichtigen, wurde der Entlastungsbetrag für die Jahre 2020 und 2021 mehr als verdoppelt: von ursprünglich 1.908 Euro auf nun 4.008 Euro jährlich. Als Zeichen für die Situation von Alleinerziehenden insgesamt gilt der Betrag ab dem Jahr 2022 nun unbefristet.

Quelle: https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Themen/Steuern/was-aendert-sich-2022.html

 

Wohngeld
Das Wohngeld wird zum 1. Januar 2022 erstmals automatisch entsprechend der Mieten- und Einkommensentwicklung erhöht. Danach wird das Wohngeld alle zwei Jahre angepasst. Damit müssen weniger Menschen zu Arbeitslosengeld II oder Sozialhilfe wechseln, um ihren Lebensunterhalt zu sichern.

Quelle: https://www.bundesregierung.de/breg-de/suche/wohngeld-steigt-ab-januar-2022-1884454

Wer Wohngeld erhält, hat auch Anspruch auf Leistungen aus dem Bildungs- und Teilhabepaket.

 

Mindestlohn

Im Jahr 2021 betrug der gesetzliche Mindestlohn noch 9,50 Euro. Am 1. Januar 2022 ist er auf 9,82 Euro gestiegen, ab dem 1. Juli 2022 steigt er auf 10,45 Euro und ab 1. Oktober soll er vorzeitig auf 12 Euro angehoben werden (der Gesetzentwurf dazu nimmt gerade seinen Weg durch die parlamentarische Beratung). So viel wie den Mindestlohn muss auch ein Minijobber pro Stunde mindestens verdienen. Das bedeutet, ist der Minijobverdienst auf eine höchstmögliche Stundenzahl ausgerechnet, dann müssten die Stunden sinken, wenn die Minijobgrenze nicht überschritten werden soll.

Quelle: https://www.verdi.de/themen/arbeit/++co++710ce828-5da8-11ec-be48-001a4a160129

 

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